Seit seiner Erstauflage im Jahr 2005 hat sich der Sustainability Congress in Bonn zu einem fixen Treffpunkt für nachhaltig orientierte Investoren entwickelt. Nach dreijähriger Pause findet der Fachkongress nun erstmals rein online satt. Am 24. Juni 2026 startet das zweitätige Event unter dem neuen Kürzel Suscon.
Für das Diskussionspanel "Ausschlusskriterien im Realitäts-Check" hat der Veranstalter Drescher & Cie die Steyler Ethik Bank um ihre Expertise gebeten. Thekla Swart, Referentin für Ethik und Nachhaltigkeit der Steyler Ethik Bank, wird in einer Fünferrunde über Bestrebungen diskutieren, bisher akzeptierte Grundsätze aufzuweichen.
Hintergrund sind Diskussionen, die bereits seit längerem in der Branche geführt werden. Es geht zum Beispiel um die Frage, ob es angesichts militärischer Bedrohungen noch zeitgemäß ist, Waffenproduzenten aus nachhaltigen Portfolien auszuschließen. Aber auch um Atomkraft und Gentechnik wird neu gerungen. Ein Argument für Kernenergie ist, dass sie als Ersatz für fossile Brennstoffe helfen kann, CO2-Emissionen zu reduzieren. Bei Gentechnik dagegen wird das Potenzial zur Stärkung der Nahrungsmittelsicherheit angeführt.
Die Suscon richtet sich an ein Fachpublikum, also professionelle Investoren, Berater, Vertriebe, Anbieter von Investmentfonds sowie Vertreter aus Wissenschaft und Verbänden. Die Teilnahme ist kostenlos.
Weitere Informationen finden Sie hier: Sustainability Congress 2026