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Thema Vorsorge brennt den Menschen auf den Nägeln

180 Kunden besuchen Fachvortrag der Steyler Ethik Bank zu den Themen Pflege und Erbrecht.

 

Dass das Thema Vorsorge vielen Menschen auf den Nägeln brennt, zeigte sich am Donnerstag, den 17. November, bei einem Vortrag der Steyler Ethik Bank. 180 Kunden der Steyler Ethik Bank waren zum Steyler Bank Forum gekommen, das dieses Mal unter dem Motto „Vorsorge für den Ernstfall“ stand. Wegen des großen Andrangs hatte die Bank die Veranstaltung kurzfristig in die Aula der Steyler Missionsprokur verlegt. 

Vorsorge für den Ernstfall - Referent Udo Koch

Die geburtenstarken Jahrgänge werden älter, und damit steigen die Herausforderungen für die Gesellschaft und den Einzelnen. Werde ich im fortgeschrittenen Alter Hilfe benötigen? Wer soll mich pflegen? Und wie trage ich die Kosten? Referent Udo Koch von der Concordia Versicherung hatte eine sehr gute Präsentation im Gepäck. Darin fanden sich jede Menge Zahlen, Fakten, Grafiken und Bilder, die im Gedächtnis bleiben. Eindringlich führte er vor Augen, warum es besser ist, das emotional schwierige Thema Pflege früh anzugehen.

Der Versicherungsexperte spannte den Bogen von den demografischen Veränderungen über rechtliche Fragen bis hin zu den Möglichkeiten der privaten Pflegezusatzversicherung. Koch zeigte den Teilnehmer unter anderem ein Foto des Musikers Udo Lindenberg, der mit 70 Jahren noch ganz Stadien füllt. Die Botschaft: Viele Menschen sind auch im fortgeschrittenen Alter topfit. So weit, so gut. Doch je weiter die Jahre voranschreiten, umso größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass man eine helfende Hand benötigt.

Auch Kinder haften für Ihre Eltern
Wenn Hilfe benötigt wird, dann geht das oft richtig ins Geld: In der höchsten Pflegestufe bleibt nach Abzug aller Leistungen der Sozialversicherung mindestens ein Anteil von 1.800 Euro im Monat, den der Pflegebedürftige selbst tragen muss. Und Koch erinnerte daran, dass im Zweifel auch die Kinder für die fehlende Summe aufkommen müssen, wenn ihre Vermögenssituation dies zulässt. So will es das Gesetz. Abhilfe kann hier eine private Pflegeversicherung schaffen, die je nach Tarif die Lücke ganz oder teilweise schließt.

2017 kommt das Pflegestärkungsgesetz

Ab dem kommenden Jahr wird sich in der gesetzlichen Pflegeversicherung einiges tun. Aus Pflegestufen werden Pflegegrade. Vor allem Pflegebedürftige, die zugleich dement sind, sollen besser unterstützt werden. Koch gab einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen des kommenden Pflegestärkungsgesetzes.

 

Erbfragen: Wichtiges vorausschauend regeln
Zur richtigen Vorsorge gehört aber weit mehr als eine gute Pflege. Daher gab anschließend der Sankt Augustiner Notar Dr. Dominik Kölmel hilfreiche juristische Tipps. Sein Überblick begann beim Erbrecht. Wer hier nicht aufpasst, kann böse überrascht werden. Ein Beispiel: Gemäß der gesetzlichen Erbfolge ist der Ehepartner im Todesfall nicht automatisch der Alleinerbe. Das gilt selbst bei kinderlosen Paaren.

 

Beispielsweise kann auch den Geschwistern ein Teil des Nachlasses zustehen – ganz egal, wie gut das Verhältnis zum Verstorbenen war. „Und wenn dann eine selbst genutzte Immobilie im Spiel ist, kann die Situation schnell unangenehm werden.“ Der Notar riet daher eindringlich, wichtige Anliegen vorausschauend zu regeln. Dazu gehören neben Erbfragen auch Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen.

Aktiv werden und Beratung nutzen
Nach eineinhalb Stunden geballter Information klang der Vortragsabend bei einem Umtrunk mit Häppchen aus. Für die Teilnehmer die Gelegenheit, das persönliche Gespräch mit den Referenten zu suchen. Klar, dass nicht jeder seine Fragen loswerden konnte. Aber das war auch gar nicht das Ziel der Veranstaltung, wie Moderator Armin Senger verriet. Vielmehr gehe es darum, überhaupt ins Gespräch zu kommen und sich mit der Thematik zu beschäftigen. 

 

Dazu könne man auch die Beratungsangebote der Bank nutzen. Denn tritt der Ernstfall in Form einer Krankheit oder eines Unglücks erst einmal ein, dann sollte die Vorsorge bereits geregelt sein.


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