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Versicherungen & Vorsorge - Beruhigt in die Zukunft sehen

Spartipp: Wettbewerb im Krankenkassen-Markt

Für gesetzlich Versicherte lohnt es sich, ihre Krankenkasse auf den Prüfstand zu stellen. Seit Jahresbeginn ist der Beitragssatz in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von 15,5% auf 14,6% des monatlichen Bruttoeinkommens gesunken.

Gleichzeitig haben die Krankenkassen aber die Möglichkeit, einen Zusatzbeitrag von bis zu 1,3% zu erheben. Dabei liegt der Arbeitgeber-Anteil immer bei 7,3%, während der Arbeitnehmer-Anteil je nach Krankenkasse von 7,3% bis 8,6% variieren kann.

Einige Kassen nutzen diese Chance und locken mit niedrigen Sätzen neue Versicherte. Je nach eigenem Einkommen und Leistung der bisherigen Krankenkasse kann ein Wechsel daher eine deutliche Ersparnis bedeuten.

Wie viel Sie sparen können
Bei einem Monatseinkommen von 2.000 Euro können Arbeitnehmer seit 2015 dabei 26 Euro pro Monat sparen, angenommen Ihre bisherige Krankenkasse hat einen Zusatzbeitrag von 1,3% und Sie wechseln zu einer günstigen Kasse mit 0,0% Zusatzbeitrag. Im Jahr lassen sich so 312 Euro sparen.

Worauf Sie beim Krankenkassen-Wechsel achten sollten
Beim Vergleich der verschiedenen Krankenkassen kommt es darauf an, ob es Ihnen wichtig ist, die günstigste Krankenkasse zu finden und damit möglicherweise einen schlechteren Service in Kauf zu nehmen. Oder möchten Sie lieber auf die Zusatzleistungen der einzelnen Versicherungen achten? Diese Leistungen können von Krankenkasse zu Krankenkasse stark variieren.

Einige Krankenkassen bieten beispielsweise Bonusprogramme an. Sie erhalten damit einen Teil Ihrer Beiträge zurück, wenn Sie bestimmte Auflagen erfüllen. Je nach Kasse können dazu eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio oder die Teilnahme an einer Krebsvorsorge gehören.

Andere Zusatzleistungen können Kostenübernahmen bei der Zahnreinigung, Schutzimpfungen für Auslandsreisen, ambulante Vorsorgekuren sowie Behandlungen im Bereich von homöopathischer, osteopathischer oder alternativer Medizin sein.

Wie Sie Ihre Krankenkasse wechseln
Die Kündigungsfrist aller gesetzlichen Krankenkassen beträgt zwei Monate zum Monatsende. Wer also noch bis zum 31. März kündigt, kann zum 1. Juni in die neue Krankenkasse wechseln. Der Versicherte ist jedoch immer für 18 Monate an die neue Krankenkasse gebunden. Wenn Sie also in den letzten eineinhalb Jahren Ihre Versicherung bereits gewechselt haben, müssen Sie diese Zeit zunächst abwarten.

Der Wechsel selbst ist ganz einfach: Sie kündigen Ihrer bisherigen Versicherung und melden sich dann bei Ihrer Wunsch-Krankenkasse an. Sollte bei dieser Prozedur etwas nicht klappen, brauchen Sie sich übrigens auch keine Sorgen machen: aufgrund der Versicherungspflicht kann es in Deutschland nicht passieren, dass Sie vorübergehend nicht versichert sind. In diesem Fall bleiben Sie automatisch bei Ihrer alten Krankenkasse versichert.

Nach der Kündigung erhalten Sie eine Kündigungsbestätigung mit Austrittsdatum von Ihrer alten Krankenkasse, das Sie an die neue Kasse weitergeben. Diese schickt Ihnen dann Ihre neue Versicherungskarte zu. Alles andere, wie z.B. die Meldung beim Arbeitgeber über den Krankenkassenwechsel, übernimmt in der Regel Ihre neue Kasse für Sie.

Fragen zum Krankenkassen-Wechsel?
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Übersicht der Krankenkassen mit Infos zum Zusatzbeitrag

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