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FuN-Hilfsprojekt - Steppe, Sonne, Solar

Solaranlage für Krankenhaus im Südsudan

Der Steyler FuN - Aktien schreibt in Punkto Sozialwirkung Geschichte. Er ist der erste Fonds überhaupt, der einen Solidaritätsbeitrag leistet, mit dem Projekte zur nachhaltigen Entwicklung gefördert werden.

Das erste Projekt des Fonds ist die Anschaffung einer Solaranlage für ein Krankenhaus im Südsudan. Der Fonds wird im Laufe der Zeit die Gesamtkosten von insgesamt 44.053 € übernehmen.


Südsudan – Verloren, verlassen, verarmt

Schwester Veronika besucht die Familien im UmlandDer Fonds leistet einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung einer Region, die von Bürgerkrieg zerrissen und von Hilfsorganisationen zwischenzeitlich aufgegeben wurde: Der Südsudan.

Viele Hilfsorganisationen zogen ihre Mitarbeiter aus dem Land ab, weil im Zuge des Referendums um die Unabhängigkeit des Südsudans 2010 die kriegerischen Auseinandersetzungen zu eskalieren drohten.

Auch wenn sich die politische Lage mittlerweile ein wenig entspannt hat: Das Land ist tief gezeichnet von den Auseinandersetzungen.

Der Südsudan gehört heute zu den ärmsten Staaten der Erde, kaum Infrastruktur, kein funktionierendes Gesundheitswesen, 70 % Analphabeten, eine hohe Zahl an Aids- und Lepra-Kranken sind nur einige Kennzahlen der Armut. Hinzu kommt eine durch die Schrecken der Bürgerkriegsjahre traumatisierte Bevölkerung.

Die Lage ist im ganzen Land dramatisch. Auch in Yei, der zweitgrößten Stadt der südlich gelegenen Provinz Zentraläquatoria, 60 km von der Grenze nach Uganda. Dort engagieren sich die Steyler Missionarinnen, die das Land auch in der düstersten Zeit nicht verlassen haben, für den Aufbau des Landes. Ein wichtiger Baustein ist dabei das Gesundheitswesen.

2011 übertrug der Bischof den Steyler Schwestern die Verantwortung über das St. Bakhita Health Center, das 1998 von Malteser International erbaut wurde. Dieses Gesundheitszentrum war in den letzten Jahren heruntergewirtschaftet und in einem erbärmlichen Zustand. Bis letztes Jahr gab es keinen Strom, die Instrumente waren defekt, zerstört oder hoffnungslos veraltet, Betten brachen zusammen, von Hygiene ganz zu schweigen. 

Drei Steyler Schwestern, ein Arzt und eine Krankenschwester haben das Ziel, aus dem Gesundheitszentrum nun ein modernes Hospital aufzubauen, denn tausende Kranke warten dringend auf Hilfe: Vor allem Frauen, Kinder und Aids- und Leprakranke, um die sich die Schwestern ganz besonders kümmern.

Licht an für ein modernes Krankenhaus
Steyler Schwester Veronika mit ihren Patienten in Yei/SüdsudanUnd sie haben erste Erfolge: Die Renovierung geht gut voran, wichtige Instrumente und Ausstattungen wurden erneuert und auch der Bau eines Operationssaales ist in Angriff genommen. Auch wenn es seit April 2013 endlich wieder Strom gibt, so macht die Stromversorgung den Ordensschwestern die größten Sorgen. 

„Mit jedem Ausbau steigt der Energiebedarf. Wir brauchen bezahlbare und verlässliche Energie“, schreibt Schwester Veronika Rackova. „Jetzt haben wir Strom, aber wir wissen nicht, wie lange. Außerdem steigen die Energiepreise stetig“, so die findige Steyler Schwester, die im letzten Jahr die Idee eines Sonnenkraftwerks vorantrieb. „Wir haben hier so viel Sonne, die wir nutzen können. Das ist umweltschonender, verlässlicher und langfristig günstiger.“ 

Finanzierungszusage nach gründlicher Prüfung
Gemeinsam mit dem Steyler Hilfswerk in Europa wurde das Projekt Solaranlage für das Krankenhaus aufgesetzt. Fachleute wurden mit der Planung beauftragt, das Steyler Netzwerk eingeschaltet. Das Ergebnis: In wenigen Monaten war das Projekt so konkret, dass die Finanzierungsanfrage den Fonds erreichte. 41.000 € wird das Gesamtprojekt kosten, das auf drei Jahre ausgelegt ist. 

Geld, das die Ordensschwestern nicht haben und die Patienten, von denen viele nicht mal genug zum Essen haben, erst recht nicht. Die Steyler Bank hat nach eingehender Prüfung die Kostenübernahme zugesichert und wird nun monatlich die Beträge, die der Fonds erwirtschaftet, zur Finanzierung bereit stellen, bis das Projekt ausfinanziert ist.

Der aktuelle Stand der Finanzierung

(Stand: 31.10.2014)

Für den Kauf, Transport, Zollgebühren und die Installation der Solaranlage werden 44.053 € benötigt.
Die Überschüsse des Aktienfonds werden quartalsweise ausgeschüttet und für die Finanzierung bereitgestellt. Gerne können Sie das Projekt durch Spenden zusätzlich unterstützen. 

FuN-Hilfsprojekt Solar-Finanzierung - Steppe, Sonne, Solar

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  Reduktion der Energiekosten 

 
 
 
 
Effektive und nachhaltige Verbesserung der medizinischen Versorgung insb. für Frauen, Kinder, Aidskranke, Leprakranke 


Finanzierung

Kauf, Transport u. Installation der Solaranlage (vorfinanziert) -41.000 €
 
Nachkalkulation 
- 3.053 €
Solidaritätsbeitrag (Nov. 12 – Okt. 14)     +32.114 €
 
Noch abzubezahlen
-11.939 €

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