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Sklavenarbeit beim Fischfang in Thailand

Ein schwerwiegender Vorwurf: Hat der weltweit größte Garnelenproduzent Charoen Pokphand Foods (CP Foods) soll Arbeiter in Thailand wie Sklaven behandelt?

Fischfang in Thailand - Schiff im aufgewühlten Meer

15. Juli 2014


Schlechte Arbeitsbedingungen nicht nur im Textilhandel
Billig-Modeketten wie Kik, H&M, Primark & Co. sind in letzter Zeit häufig wegen der schlechten Arbeitsbedingungen ihrer Näherinnen in die Schlagzeilen geraten.

Doch nicht nur eine Jeans für 10 Euro oder ein T-Shirt für 3 Euro, sondern auch die Shrimps im Tiefkühlfach des Supermarkts werden unter ähnlich schlechten bis katastrophalen Bedingungen hergestellt.

Arbeiten unter menschenunwürdigen Bedingungen
Wie der „Guardian“ kürzlich enthüllte, wurden Arbeiter auf thailändischen Fangschiffen, meist Einwanderer aus Nachbarländern wie Kambodscha oder Burma, für wenige hundert Euro von Menschenhändlern an Bootskapitänen verkauft. Dort mussten sie monatelang ohne Bezahlung bis zu 20 Stunden täglich arbeiten. Selbst von Folter und Hinrichtungen war dabei die Rede. Nur mit Glück konnten einige dieser Arbeiter von den Fangbooten entkommen.

CP Foods gehören zwar nicht die Fangboote selbst, die Firma soll jedoch Fischmehl von verschiedenen Fabriken gekauft haben, die Fangboote betreiben. Ein Sprecher von CP Foods wies die Vorwürfe an seine Zulieferer im „Guardian“ nicht zurück, bemängelte jedoch die fehlende Transparenz in der Lieferkette.

CP Foods beliefert viele große Lebensmittel-Handelsketten weltweit. Darunter sind beispielsweise Wal-Mart, Aldi Nord oder Carrefour.

Reaktionen auf die Vorwürfe
Carrefour hat bereits den Vertrag mit CP Foods bis auf Weiteres gekündigt. Auch die Ratingagentur oekom research hat die Bewertung von CP Foods aufgrund der Vorwürfe bereits massiv abgewertet. Damit wird ein solches Unternehmen gleichzeitig aus dem Anlageuniversum der Steyler Bank ausgeschlossen.

Der Ethik-Filter der Steyler Bank
Die Steyler Bank investiert ihre Eigenanlagen am Kapitalmarkt nur in Unternehmen, die strenge Auswahlkriterien erfüllen. Sie müssen einen doppelten Ethik- und Nachhaltigkeitsfilter durchlaufen.

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  Originalbericht im Guardian (englisch)


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