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Schulbildung für Roma-Kinder und Jugendliche

Pater Joseph Bandanadham SVD

Roma-Kinder

Die kleine Aniki sitzt mit leerem Blick vor einem Lebensmittelladen. Es regnet und ihr ist kalt und doch harrt sie aus. Denn ihre Familie braucht jeden Forinth zum Überleben. So wie der kleinen Aniki geht es vielen Kindern und Jugendlichen der Roma, der größten ethnischen Minderheit in Ungarn. 

Im Gegensatz zu Roma in Deutschland beispielsweise sind die meisten der knapp eine Million Roma in Ungarn sesshaft. Dennoch leben sie am Rande der Gesellschaft. 10 Kinder und mehr sind keine Seltenheit. Da sich die Eltern als ungelernte Arbeiter über Wasser halten, haben sie kaum Zeit, sich um ihre Kinder zu kümmern.


 

 

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Die Kinder bleiben sich selbst überlassen und wachsen vielfach auf der Straße auf. Sie betteln oder stehlen, um sich und die Familie über Wasser zu halten. Junge Frauen laufen Gefahr, von Menschenhändlern verschleppt und zur Prostitution gezwungen zu werden.

Wichtiger als jede Schulbildung ist den Eltern, dass die Kinder schnellstmöglich Geld verdienen, egal, wie und womit. Und hier setzt ein Teufelskreis ein: schlecht ausgebildet erhalten die Kinder und Jugendlichen später keine Lehrstelle und keine der besseren Jobs. Sie verdingen sich dann, wie ihre Eltern, als Billigkräfte und kämpfen ums Überleben.

Aufklärung auf der Straße
Diesen Teufelskreis will der Steyler Pater Bandanadham mit seinem Straßenprojekt durchbrechen. Er schreibt uns: „Um die Situation der Kinder zu verbessern, müssen wir die Kinder von der Straße holen und sie zurück in die Schule bringen. Wir haben hier gute Erfahrungen damit gemacht, den Kindern durch Tanz und Pantomime in Geschichten die sozialen Probleme, vor allem Alkoholismus, Drogen, Diebstahl, Prostitution und Menschenhandel nahezubringen und ihnen dadurch zu verdeutlichen, welche Gefahren lauern, wenn sie weiter auf der Straße sind.“

Straßenkinder helfen Straßenkindern
Pater Joseph setzt hierbei auf ehemalige Roma-Kinderund Jugendliche, die lange Jahre auf der Straße lebten, bevor Pater Joseph sich ihrer annahm. Sie sollen als Multiplikatoren in die Pfarrgemeinden gehen und die Schulintegrationsprogramme für Roma-Kinder leiten.

160,- € im Monat
Die 10 Jugendlichen sollen dafür 160,- € im Monat erhalten. Das entspricht etwa dem Betrag, den sie früher auf der Straße „verdienten.“ Der Obolus nimmt ihnen den Druck von Seiten der Familien, die ihre Kinder sozusagen für die Arbeit „freistellen“. Pater Joseph fehlen monatlich 1.600 € oder im Jahr 19.200 €, die er aus eigenen Mitteln nicht aufbringen kann.

Die Steyler Bank hilft hier und gibt jungen Menschen eine Perspektive und einer Region Hoffnung auf Entwicklung.


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