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Philippinen: „Papst Franziskus hat aus seinem Herzen gesprochen“

Pater Heinz Kulüke, Generalsuperior der Steyler Missionare, zeigt sich tief beeindruckt angesichts der Zeichen, die Papst Franziskus bei seinem Besuch der Philippinen gesetzt hat.

Pater Heinz Kulüke
19. Januar 2015

Von: Markus Frädrich
 
Besonders die bewegenden Worte und Gesten, die der Papst für die Angehörigen der Taifunopfer von 2013 gefunden hat, haben den Missionar aus Deutschland bewegt.
 
„Besonders ergriffen hat mich das schweigende Gebet am Ende der frei formulierten Predigt des Papstes in Tacloban“, so Kulüke, der selber viele Jahre lang als Missionar auf den Philippinen gewirkt hat. „Wo Worte fehlen, spricht das Schweigen: Papst Franziskus hat aus seinem Herzen gesprochen. Die Tränen in den Augen der Menschen haben gezeigt, dass sie seine Botschaft verstanden haben.“
 
Papst Franziskus habe es eindrucksvoll verstanden, den Blick der Menschen auf die Zukunft zu lenken, meint Kulüke. „Er hat den Menschen die Gegenwart Gottes gerade in ihrem Leiden zugesagt“, so der Steyler Generalsuperior. „Seine betroffene Gegenwart ist ein großer Beitrag, die gefallenen Menschen wieder auf die Füße zu bringen. Selbst bei der Erfahrung derartigen Leids gibt es keinen anderen Weg, als den nach vorne.“
 
„Weil die Menschen so wichtig für ihn sind, ist dieser Papst so wichtig für die Menschen“, so der Generalsuperior der Steyler Missionare. „Danken wir Gott für diesen Papst. Gott hat ihn in eine Welt gesandt, die dabei ist, etwas ganz Wichtiges zu vergessen: den Menschen und die Natur. Franziskus benennt furchtlos die wirklichen Probleme unserer Zeit und ruft die Verantwortlichen zum Handeln auf. Die Menschen glauben ihm seine Worte, weil sein Leben und sein Handeln authentisch sind. Andere Menschen in Leitungspositionen sollten sich ein Beispiel daran nehmen.“
 
Papst Franziskus hatte Tacloban am vergangenen Samstag besucht – wegen eines schweren Sturms kürzer als geplant. Dennoch kamen nach Schätzungen philippinischer Medien 120.000 Menschen zum Gottesdienst auf einem Freigelände nahe des Flughafens. Franziskus fuhr im Papamobil durch die Reihen und machte später außerplanmäßig bei einer Fischerfamilie halt, um sich über ihr Leben zu informieren.

Der Taifun „Haiyan“ hatte im November 2013 auf der Insel Leyte mehr als 7.300 Todesopfer gefordert, viele Menschen leben seither immer noch in Zelten und Notunterkünften. Die Steyler Missionare begleiten den Wiederaufbau der Region und engagieren sich für die Seelsorge der Überlebenden.

bn_mehrpfeil_0.pngMehr über die Steyler Nothilfe nach dem Taifun "Haiyan".

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