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Lebensrettendes Insulin für Diabetiker

Pater Willi Triebel SVD

Lebensrettendes Insulin

Kenge ist eine kleine Kreisstadt mit 60.000 Einwohnern. Sie liegt 260 km östlich der Landeshauptstadt Kinshasa.

Eine der drei Pfarreien dieser Stadt ist die Heilig-Geist-Pfarrei. Die Steyler Missionare betreuen hier ein Drittel des Stadtgebietes und weitere 80 Dörfer der Umgebung.

Schleichende Vergiftung durch Maniok
Das traditionelle Hauptnahrungsmittel im Kongo ist der Maniok. Die Maniokwurzel enthält im rohen Zustand sehr viel Blausäure, die hochgiftig ist. In der Regel wird die Wurzel vor der Zubereitung einige Tage lang gewässert. So werden die Schadstoffe ausgewaschen.


 

 

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Die Bevölkerung ist in den letzten Jahrzehnten explosionsartig angestiegen und mit ihr hat sich auch die Nachfrage nach Maniok vervielfacht. Die Maniokhändler haben seit einigen Jahren die Zeit der Wässerung halbiert. So können sie schneller produzieren und mehr Maniok verkaufen. Sie setzen stillschweigend voraus, dass die Käufer die Maniokwurzeln selbst entsprechend wässern und entgiften. Das tun diese aber nicht.

Die gesundheitlichen Folgen sind fatal: Die Menschen nehmen mit dem nicht entwässerten Maniok eine viel zu hohe Dosis der giftigen Blausäure auf. Es ist eine schleichende Vergiftung, die die Menschen erst dann wahrnehmen, wenn es zu spät ist.Die Blausäure beansprucht und schädigt die Bauchspeicheldrüse der Menschen und führt in vielen Pater Willi Triebel SVD Lebensrettendes Insulin für Diabetiker Fällen zu einem Funktionsverlust. Die Fehlfunktion der Bauchspeicheldrüse führt zu Insulinmangel und Diabetes.

7.680 € fehlen für 100 Diabetiker
Der Steyler Missionar Pater Willi Triebel zählt inzwischen 100 diagnostizierte Diabetiker. Und die können sich das lebenswichtige Insulin nicht leisten. Er schreibt uns: „Ein Diabetiker benötigt pro Monat bis zu zwei Ampullen Insulin, die einen Verkaufspreis von je vier Euro pro Ampulle haben.

Pro Monat benötige ich für die Gesamtzahl der Erkrankten 200 Ampullen mit einem Gesamtpreis von 800 €. Eine Mitschwester in Kinshasa importiert aus Belgien die notwendige Medizin. Von dort beziehe ich meine Ampullen und gebe sie an die Kranken ab. Die Patienten bezahlen rund 20 % des üblichen Handelspreises als ihren Eigenanteil, weil ihre schwierige wirtschaftliche Situation es nicht zulässt, den Vollpreis zu zahlen. Pro Diabeter fehlen uns 76,80 € . Für alle 100 sind es also ingesamt 7.680 €.“ Neben der Soforthilfe klärt der engagierte Pater und sein Mitarbeiterstab die Menschen über die Gefahren der falschen Zubereitung des Manioks auf, um der Gefahr vorzubeugen.

Die Steyler Bank kauft Insulin und rettet so das Leben von Diabetikern in Kenge.

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