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Heimat für katholische Christen

Wiederaufbau der Kirche in Russland

Russland: Überall sind Renovierungsarbeiten nötig, wie hier beim Eingang der Kirche
Sie wurde angezündet, geplündert, entweiht und zu großen Teilen zerstört: Dennoch wollen die Steyler Missionare die Kirche St. Mariä Heimsuchung wieder aufbauen. So soll in Sankt Petersburg wieder ein Zentrum des Glaubens entstehen.

Pater Richard Stark hat einen Traum. Er will St. Mariä Heimsuchung wieder aufbauen.

1859 gebaut, überstand die Kirche die Weltkriege und 70 Jahre Kommunismus. Der letzte Pfarrer wurde 1937 erschossen, die Kirche geschlossen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Zerstörung des Friedhofs, wurde die Kirchturmspitze geschliffen und das Kirchengebäude umgewandelt. Wo einst der Altar war, baute man Toiletten, die Krypta wurde zur Kloake.

„Erst nach dem Zerfall des kommunistischen Systems konnte sich die katholische Kirche für die Wiedergeburt dieses Gotteshauses einsetzen“, sagt Pater Stark.


 

 

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Als ihm der Bischof 1999 den Wiederaufbau übertrug, ahnte er nicht, wie schwer diese Aufgabe sein würde. Ein jahrelanger Gerichtsprozess war nötig, um zunächst das ehemalige Kirchengebäude und später auch das dazugehörige Gelände zurückzuerhalten.

Der erste Schritt war damit gemacht. Zugleich war die Saat gelegt, aus der neues Gemeindeleben entstehen konnte. Denn die Steyler Missionare kümmern sich nicht nur um den Aufbau von Steinen.

Schon jetzt ist rund um St. Mariä Heimsuchung eine aktive Gemeinde entstanden, die stetig wächst. Aber Pater Stark will noch mehr: St. Mariä Heimsuchung soll zu einem Wallfahrtsort werden - dem ersten in Russland überhaupt - und damit zu einem Ort der Versöhnung und des Friedens.

Mit Unterstützung der Steyler Ethik Bank begann Pater Stark 2014, die Krypta trockenzulegen und den Anschluss an die Wasserversorgung wiederherzustellen. Der Weg ist weit, aber der Anfang ist gemacht.


 

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