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Aktuelles - Zeitung und Kaffee

Abschalten vom Alltag

Sommerzeit, Ferienzeit: Viele Deutsche reisen in den kommenden Wochen zum Sonnetanken gen Süden – oder legen andernorts die Füße hoch.

Pater Heinz Kulüke

Wie entspannen eigentlich Ordensleute im Urlaub oder nach Feierabend? Markus Frädrich hat sich weltweit bei Steyler Missionaren umgehört. 

„Freie Tage? Die jahrelange Arbeit mit und das Leben unter den Armen haben meine Perspektive auf ‚freie Tage‘ verändert. Denn für diese Menschen sind Tage ohne Arbeit gleichzeitig Tage ohne Einkommen – und ohne Essen. Urlaub können sich diese Menschen niemals leisten. Trotzdem suche ich nach einem anstrengenden Tag natürlich auch Erholung. Oft gehe ich joggen und denke dabei meine eigenen Gedanken.“

Generalsuperior Heinz Kulüke, Rom/Italien


 
Pater Hugo Tewes„Als ich noch ‚im Busch‘ gearbeitet habe, saß ich abends nach getaner Arbeit oft mit den Leuten aus dem Dorf noch lange am Lagerfeuer, hörte bei einem Glas Palmwein ihren Geschichten und Erzählungen zu oder gab Antwort auf neugierige Fragen. Die Leute in den Dörfern konnten es sich zum Beispiel nicht vorstellen, wie man in Deutschland ohne „ngubas“ (Erdnüsse) überleben kann.

Auf den Missionsstationen saßen wir Mitbrüder abends oft unter freiem Himmel zusammen und redeten über Gott und die Welt. Manchmal spielten wir auch Skat oder hörten auch schon mal die Deutsche Welle. Hier in Kinshasa sitze ich abends oft am Computer, löse Kreuzworträtsel oder blättere interessiert durch den ‚Dom‘, die Kirchenzeitung für mein Heimatbistum Paderborn.“

Pater Hugo Tewes, Kinshasa/Kongo


Pater Hugo Scheer„In meiner Freizeit lese ich gerne, meistens brasilianische und südamerikanische Literatur. Das ist mir gleichzeitig eine Hilfe, wenn es darum geht, die Kultur und Sprache Brasiliens noch besser kennenzulernen.

Außerdem besuche ich gerne befreundete Familien. Häufig kochen wir dann zusammen und freuen uns gemeinsam des Lebens.“

Pater Hugo Scheer, Vitória/Brasilien

 
 
Pater Matthias Felber„Nach einem anstrengenden Tag trinke ich gerne gemütlich ein kühles Bier oder sehe mir im Fernsehen einen Krimi an. Meinen Urlaub beginne ich gerne mit Exerzitien – da kann ich rasten vor und mit dem Herrn, kann manches ordnen und mich neujustieren.

Im Anschluss gehört Wandern unbedingt dazu, außerdem nutze ich die Zeit, um meine Familie, Geschwister und Freunde zu besuchen.“

Pater Matthias Felber, Wien/Österreich

 
Pater Richard Stark„Die Ferienzeit im Sommer, in der andere Urlaub machen, bringt für mich ausgefüllte Arbeitstage mit sich, weil wir in dieser Zeit viele Gäste, Freunde, Touristen und Wallfahrtsgruppen bei uns empfangen.

Der russische Winter – bekanntlich die längste Jahreszeit – eignet sich daher eher zum Wegfahren. Damit verkürze ich mir dann auch die ausgedehnte Zeit der Dunkelheit.“

Pater Richard Stark, Sankt Petersburg/Russland

 
Pater Marian Schwark„Ich gehe nach einem harten Arbeitstag gerne spazieren. Das ist hier in Togo aber gar nicht so leicht. Wanderwege gibt in der Umgebung von Kpalimé keine, und die Buschpfade sind wegen der Schlangen sehr gefährlich.

Auf den Straßen droht immer die Gefahr, von vorbeifahrenden Autos erfasst zu werden. Wenn sie mich beim Spazieren sehen, erkundigen sich die Menschen hier dann außerdem sofort besorgt, ob mein Auto kaputt ist…“

Pater Marian Schwark, Kpalimé/Togo

 
Pater Heinz Schneider„Nach einem anstrengenden Arbeitstag gehe ich am liebsten spazieren – gerne im Wald oder am Starnberger See mit Blick auf die Berge.

Auch im Urlaub bewege ich mich viel, lese gerne, koche gemeinsam mit Freunden oder mit meiner Familie und genieße es, Neues zu entdecken.“

Pater Heinz Schneider, München/Deutschland

 
 
Bruder Bernd Ruffing SVD„Wenn die Geschichten des Alltags zu nahe an mich rankommen, fahre ich auf unseren Hausberg, schaue mir meinen Einsatzort von oben an, beobachte, wie die Sonne untergeht und denke, dass sie jeden Tag wieder neu aufgeht. Wenn ich zu einem Arbeitstreffen in Bangkok bin, hänge ich manchmal zwei Tage an, die für mich reserviert sind.

Einen Tag verbringe ich in Stille, am zweiten genieße ich es, einfach mal in der Anonymität der Großstadt unterzutauchen. Meinen Jahresurlaub nutze ich dazu, neue Ecken Thailands zu erkunden. Den besten Erholungswert aber bieten mir meine Jahresexerzitien.“

Bruder Bernd Ruffing, Nong Bua Lamphu/Thailand


Bruder Karl Schaarschmidt„Wenn ich nach einem langen Tag verschwitzt und voller Staub nach Hause komme, trinke ich erst mal ein paar Gläser gut abgekochtes Wasser. Dann dusche ich.

Manchmal hilft mir auch ein kühles Bier, um frisch zu werden. Mit einem Blick in die Bibel lasse ich den Tag dann entspannt ausklingen.“

Bruder Karl Schaarschmidt, Nairobi/Kenia

 
 

Pater Dieter Skweres„An einem freien Tag besuche ich gerne eine togoische, mit mir befreundete Familie. Für die Kinder bin ich mit meinen 76 Jahren so etwas wie ein Opa. Außerdem gibt es viele Haustiere, die mir dort Freude bereiten: Eine Katze, mehrere Hunde, zwei bunte Papageien und mehrere niedliche Schildkröten, von denen sich die eine am Kopf kraulen lässt.“

Pater Dieter Skweres, Lomé/Togo

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