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Der Dialog
Die Steyler Missionare und Missionarinnen laden Sie ein, ins Gespräch zu kommen. Ins Gespräch mit den Ordensmänner und –frauen. Ins Gespräch mit Menschen, die sich – wie die Missionare – für eine gute Welt einsetzen. So finden Sie zahlreiche Stände von Gruppen und Initiativen, die Ihnen gerne Ihre Arbeit vorstellen und sie zur Begegnung einladen. Oder besuchen Sie einen der zahlreichen Vorträge, Workshops oder unsere spannenden Ausstellungen.

Unser Angebot

 

Vorträge:

  • "Mit dem Mikro in die Pampa" -Eine Reportagereise in die Wirkungsländer des Ordens
  • "Von Fufu bis Fetischmann" -Pater Helms gibt Einblicke in seine Zeit als Missionar in Ghana
  • "Landwirtschaft lernen auf 110 Hektar" -Soraya Jurado, Projektreferentin der Missionsprokur Sankt Augustin, über ihre Reise zu den Steylern nach Paragua
  • Vortrag und Beratung über "Wie gestalte ich mein Testament?, Bernhard Etzkorn, Fachanwalt für Erbrecht.
  • "Die Kräfte der Heilkräuter" von Claudia Heinzel
  • "Eine Schrift mit sieben Siegel" -Fazination der chinesichen Zeichen, von Barbara Hoster und Dirk Kuhlmann, Institut Monumenta Serica, Sankt Augustin
  • "Zur Situation der Kirche in China" vom chinesischen Priester Paul LI Haiyan, China-Zentrum, Sankt Augustin
  • "Jihad: gestern und heute", gehalten von Prof. Dr. Jerzy Skrabania
  • "Crashkurs Latein" -Die wichtigsten Redewendungen für Ihre Reise ins alte Rom, gehalten von Daniel Höhr
  • "Wer wird Missionär?" -Theologischer Ratespaß
  • "Beten lernen -Das Psalmbuch" -Gebetbuch Jesu und Sprachschule für mein Gespräch mit Gott, gehalten von Dr. Antonius Kuckhoff
  • "....es sei die letzte Nacht gekommen -der Untergang Pompejis" -Was uns der Augenzeugenbericht Plinius´des Jüngeren und die Ausgrabungsstätten heute erzählen, gehalten von Daniel Höhr und Ina Ullrich
  • "Der gesungene Glaube" -Musik bei den Chiquitos in Bolivien, gehalten von Prof. Dr. Jerzy Skrabania
  • "Wie der Hase zu Ostern in die Kirche kam", gehalten von Prof. Dr. Bernd Werle

 

Workshops:

  • Drum Cacao "Die Sinne -Der Rhytmus -Die Sprache der Trommel" mit Aidara Seck (Afrikanische Trommeln)

Führungen:

  • Führung durch das Kloster
  • Führung durch die Klosterkirche
  • Führung durch die Monumenta Serica und das China Zentrum
  • Führung durch das Museum Völker und Kulturen
  • Führungen durch den Klostergarten und die Imkerei

 

Highlight: Nachts im Museum am Samstag den 11.06.2016 um 23 Uhr

 

Ausstellung: "Das Glaubensbekenntnis von Graffiti-Künstlern - in der Kirche
Schmiererei von Vandalen – das fällt den meisten spontan ein, wenn sie Graffiti in U-Bahnhöfen, auf Mauern oder Häusern sehen. Tatsächlich aber kann Sprayen auch Kunst sein, wie junge Leute in Halle zeigen. Sie haben sich zum Street-Art-Projekt "Freiraumgalerie" zusammengeschlossen. Für stadtgottes illustrieren sie die neue Serie "Glaubensbekenntnis"

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und vieles mehr.......

(Aktueller Stand: 06.05.2016)

 


Graffiti-Künstler fürs Glaubensbekenntnis

Schmiererei von Vandalen – das fällt den meisten spontan ein, wenn sie Graffiti in U-Bahnhöfen, auf Mauern oder Häusern sehen. Tatsächlich aber kann Sprayen auch Kunst sein, wie junge Leute in Halle zeigen. Sie haben sich zum Street-Art-Projekt "Freiraumgalerie" zusammengeschlossen. Für stadtgottes illustrieren sie die neue Serie "Glaubensbekenntnis"

Freiraum-Künstler Danilo in Halle und seine Kollegen illustrieren 2015 die stadtgottes-Glaubensserie© Christoph Minkenberg
Freiraum-Künstler Danilo in Halle und seine Kollegen illustrieren 2015 die stadtgottes-Glaubensserie

Das „vergessene Viertel“ ist nicht gerade Halles beliebteste Wohngegend: 40 Prozent der meist ziemlich heruntergekommenen Häuser stehen leer. Dennoch lebt das Viertel. Und wie! Junge Leute haben es in einen Farben-Rausch verwandelt: Über die Ecke eines Hauses ziehen sich bunte Waben in Regenbogenfarben, an einer Wand wächst ein Baum aus Glasscherben. Riesige Mosaike und verschnörkelte Schriftzüge prangen an Fassaden. Großflächiger Vandalismus? Es ist StreetArt, die Kunst der Freiraumgalerie. Auf Danilos bunten Sportschuhen sind Farbspritzer. Er ist einer von 14 jungen Menschen, die am Freiraum-Projekt mitarbeiten. Unter ihnen Künstler, Diplomingenieure für Raumplanung und integrative Stadtentwicklungskonzepte sowie Pädagogen. Danilo, 26, studiert im achten Semester Kultur- und Medienpädagogik. Nebenbei gibt er Graffiti-Kurse. 

Für ihn bieten die verlassenen Häuser jede Menge Nutzfläche, die es kreativ zu beleben gilt. „Leere ist Freiheit!“, sagt er triumphierend. „Jeder sollte in der Lage sein, offenen, freien Platz kreativ zu nutzen.“ Deshalb entstand hier 2012 mit dem Segen der Stadtverwaltung die Freiraumgalerie. Gemeinsam mit Jugendlichen und professionellen Künstlern werden nicht nur Workshops angeboten, in diesem Jahr fand auch wieder das „All-You-Can-Paint“-Festival statt. Dafür reisen mittlerweile Künstler aus aller Welt nach Halle. 

Ganz wichtig ist es der Freiraumgalerie, Sprayern aus der Illegalität zu verhelfen. Hier erhalten sie Freiflächen, auf denen sie sich ausleben können. „Es ist unser Projekt – wir besitzen nichts!“, betont Danilo. Sayerz, 27, hat Industrie-Design studiert. Er hat das erste Bild des Glaubensbekenntnisses für stadtgottes realisiert und möchte lieber anonym bleiben, auch wenn er seit Jahren nicht mehr illegal malt. „Im Hintergrund bleiben passt gerade ganz gut.“ Sayerz hat schon als Kind viel und gern gemalt. Später ging es dann in einer festen Gruppe mit der Dose ab in alte Industriehallen. Die Freiheit, die sie damals als Jugendliche genossen, hat viele Geschichten hinterlassen. „Junkys, vor denen man wegrennt, Sonnenuntergänge auf alten Dächern, alte Maschinen, die man findet.“ 

Später teilte sich die Gruppe in zwei Lager. Einige wollten um jeden Preis illegal bleiben, andere, wie Sayerz, wollten sich weiterentwickeln in Richtung Grafik, Design oder Malerei. Seit seinem Studium versucht er nun von der Kunst zu leben und arbeitet für Werbefirmen. Bei dem ersten Satz des Glaubensbekenntnisses hatte er sofort ein Bild vor Augen. Religiöse Kunst, besonders die Kirchenmalerei, begeistert ihn schon immer. Bei der Arbeit sei es ihm wichtig, seine inneren Gefühle nach außen zu tragen. „Wir Menschen glauben, alles strukturieren zu müssen, um Sicherheit zu finden, die wir dann als Glück bezeichnen!“ Aber: „Wir müssten alle viel mehr kreativ sein, um glücklich zu sein.“

Christoph Minkenberg

Januar 2015

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