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Mitteilungsarchiv - Zeitung und Kaffee

TransFair - ein Positivbeispiel der Globalisierung

27. Juni 2012

 

Von: Ulrich J. C. Harz

Gerechtere Handelsbeziehungen, nachhaltige Produktion, menschliche Arbeitsbedingungen und faire Preise waren schon vor 20 Jahren die Ziele der Gründer vom TransFair e.V.

Teeblätter in Händen 

 

Der 1992 gegründete Verein ist ein Positivbeispiel der Globalisierung. Die Gründer von TransFair waren kirchliche Verbände, Fairhandels-Vereine, aber auch politische Stiftungen.

TransFair-Verein bringt Wandel im Handel.
Seit damals wurden über 2 Milliarden Euro mit TransFair-Produkten umgesetzt, aber viel wichtiger als der Umsatz ist noch heute die Rolle als Impulsgeber. Dazu gehört beispielsweise, dass gerechtes Wirtschaften möglich ist, als Motor der Nachhaltigkeitsfrage, als Alternative gegen die pure Gewinnmaximierungswirtschaft.

Darum sind 20 Jahre Fairer Handel ein politischer Gewinn, der von zahlreichen Prominenten wie Jürgen Klopp, Horst Köhler oder Anke Engelke unterstützt wird. Diese Botschafter haben TransFair in den Köpfen der Verbraucher fest verankert, die Bekanntheit liegt bei etwa 70%.

Faire Produkte sind heute unübersehbar.
Seit dem Lizenzvertrag mit Lidl 2006 kommen auch die marktbeherrschenden Discounter nicht mehr am Fairen Handel vorbei. Ging die Idee eines gerechten Handelssystems ursprünglich vom Kaffee aus, umfasst das TransFair-Angebot heute alle möglichen Importlebensmittel, mittlerweile auch Blumen und Teppiche.

Aktuell tragen etwa 2.000 Produkte in 36.000 Läden das so genannte Fairtrade-Siegel. Der Verein tritt nicht selbst als Händler auf, sondern vergibt Lizenzen an die Produzenten, welche damit das Fairtrade-Logo nutzen können. Die Lizenzen werden nach Zertifizierung und Kontrolle vergeben, die Mindestpreise mit den Produzenten vereinbart.

„Jedes Produkt hat ein Gesicht.“
So lautet das Motto zum 20. Geburtstag von TransFair. Der ehemalige Bundesminister und für die UN tätige Politiker Klaus Töpfer würdigte das Engagement des Vereins ganz besonders. Töpfer: „20 Jahre TransFair – das bedeutet 20 Jahre unermüdliches Engagement für gerechtere Handelsbeziehungen, faire Marktzugangschancen und nachhaltige Produktion. Die Fairtrade-Bewegung zeigt, dass ein anderes Wirtschaften möglich ist und Globalisierung nicht auf dem Rücken der Armen ausgetragen werden muss.“

Ethik-Aktuell gratuliert dem TransFair-Verein in Köln mit den besten Wünschen für die nächsten 20 Jahre.

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