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Mitteilungsarchiv - Zeitung und Kaffee

Sparen wie die Weltmeister?

05. Dezember 2012

Als 1925 der erste Weltspartag stattfand, hatte er gerade in Deutschland eine riesige Resonanz. Denn mit der Währungskrise 1923 hatten die Menschen die meisten Ersparnisse verloren. Und auch heute, 87 Jahre später, scheint die Bankenkrise weniger eine Krise der Banken als der Sparer zu sein.

Sparschwein

 

Doch just zum Weltspartag 2012, am 30. Oktober, hat die Steyler Bank ein Zeichen gesetzt und ihren eigenen nachhaltigen Aktienfonds „Steyler Fair- und Nachhaltig-Aktien“ platziert.

 

Studie zu nachhaltigen Geldanlagen

Wenige Wochen vor dem Start des Fonds erschien eine aktuelle Studie der Universität Regensburg, die Aufschluss über das Investorenverhalten bei nachhaltigen Anlagen gibt. Ihr liegen einige hundert Fragebögen zu Grunde und die Ergebnisse bestätigen auch die Erfahrungen der Steyler Bank. Demnach sind Frauen weit aufgeschlossener für nachhaltige Anlagen als Männer. Für sie steht nicht die alleinige Rendite im Vordergrund.

 

Ein entscheidender Faktor ist die Ausbildung: Je höher der Bildungsgrad, desto höher ist auch die Affinität zu nachhaltigen Anlageformen. Die große Mehrheit der Anleger investiert ein Volumen bis etwa 50.000 Euro.

 

Ethik-Aktuell Umfrage

Ethik-Aktuell nahm dieses Jahr den Weltspartag zum Anlass, Verbraucher auf der Straße anzusprechen und zu ihrem Sparverhalten zu befragen. Das Thema ist gerade nach der Bankenkrise emotional sehr aufgeladen, wir hörten etliche Verwünschungen und Beschimpfungen.

 

Anja, 24, wusste vom Weltspartag gar nichts: „Weltspartag, kenn ich nicht, wann soll der sein?“

 

Die Sensibilität für Nachhaltigkeit war auch Christoph, 39, nicht anzumerken. Er meinte: „Gerade heute, wo die Inflation alles weg frisst, zählt doch nur die Rendite und die ist schon im Keller.“

 

Barbara, Mutter von zwei Kindern, würde zumindest nachdenken: „Ich finde es gut, wenn man weiß, was das Geld so finanziert, aber ich bin zu bequem, um mich darum zu kümmern, mir fehlt auch der Durchblick.“

 

Lilly, 46, kann sich ethische Geldanlagen zumindest vorstellen: „Ich würde darüber nachdenken, wenn ich was zum Sparen hätte, aber das ist bei mir im Moment nicht drin.“

 

Ein Passant regt sich sofort auf: „Fragen Sie doch mal die ganzen Hartz IV-Empfänger, die finden einen Weltspartag bestimmt richtig klasse. Das ist Hohn für die.“

 

Sylvia, 48, sieht das eher positiv: „Sparen als Grundsatz finde ich besser als Konsum pur. Ich gebe zum Beispiel keine Zwei-Euro-Münze wieder aus, die kommen alle ins Sparschwein. Und zum Jahresende spende ich großzügig. Das ist ein gutes Gefühl.“ So gesehen hat das Jahr für sie sogar 365 Spartage.

 

Dass noch viel Aufklärungsarbeit nötig ist, dessen ist sich die Steyler Bank bewusst und so wird sie nicht müde, Menschen von den Vorzügen nachhaltiger Geldanlagen zu überzeugen.

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