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Mitteilungsarchiv - Zeitung und Kaffee

Siemens trennt sich von Solarsparte

05. Dezember 2012

Noch vor zwei Jahren berichtete Ethik Aktuell vom neuen Go Green bei Siemens. Das grüne Portfolio sollte fortan jährlich 10% Wachstum generieren, jetzt wurde die Sparte Solarenergie dicht gemacht. Der Konzern vermeldet, er wolle sich auf seine Stärke Windanlagen auf dem Meer konzentrieren. Hier sind die Münchner Weltmarktführer.

Solar- und Windenergie

 

Die Experten sind sich uneinig: Hat Siemens sich im Bereich Energie verzockt oder macht die rasante Technikentwicklung eine richtige Entscheidung von gestern zu einer Fehlentscheidungen von heute, die korrigiert werden muss?

 

Solarthermie ist rückläufig

Fest steht, dass Siemens 2009 für das hoch spezialisierte israelische Unternehmen Solel mit fast 300 Millionen Euro einen stolzen Preis gezahlt hat. Vielleicht haben die Münchner aber nur auf die falsche Technologie gesetzt. Solarthermie ist ein ebenso teures wie rückläufiges Geschäft, die Investitionen sind viel teurer als bei der bekannteren Photovoltaik.

 

Laut Experten soll die Solarthermie gerade 20 Millionen Umsatz erbracht haben, ein Geschäft, das sich für den Weltkonzern partout nicht rechnet. Mit der Sparte Windkraft steht Siemens aktuell so gut da, dass die Entscheidung von Vorstand Löscher vielleicht schon überfällig war.

 

Denn die Einheit Solar & Hydro ist für den raschen Einbruch des operativen Ergebnis bei Siemens massiv verantwortlich, die Solarthermie-Technik wird in Zukunft ein Nischendasein führen, auch weil die Photovoltaik mit ihrer immer weiter ausgereiften Speichertechnik und den geringeren Investitionen klar überlegen ist.

 

Ausbau von Windanlagen und Wasserkraftwerken

Das Unternehmen setzt dennoch entschlossen auf seine Marktführerschaft bei den Off-Shore-Windanlagen und entwickelt weiter bei den Wasser- und Gezeitenkraftwerken. Dieser späte, aber entschlossene Strategiewechsel ist einer von vielen Gründen, die Siemens-Aktie im Anlageportfolio der Steyler Bank zu belassen.

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