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Mitteilungsarchiv - Zeitung und Kaffee

Nur das Rattern der Bahn ist geblieben...

08. Januar 2013

Seit genau hundert Jahren leben, lernen und arbeiten die Steyler Missionare in Sankt Augustin. Die Straßenbahn gab es schon 1913, sonst hat sich fast alles geändert.

Der Augustinus-Flügel noch ohne Anbau

Eine Kuppel auf hohen hellgrauen Mauern hebt sich imposant in den Himmel, eine schwere Holztür gibt knarrend den Weg ins Innere frei. Ein hoher, heller Raum begrüßt jeden, der das Kloster betritt. In der Aula links feiert gerade eine große Hochzeitsgesellschaft. Daran vorbei geht es in den grünen Klosterhof, über den gerade eine Gruppe junger Studenten läuft.

100 Jahre zuvor:
Irgendwo zwischen Bonn und Siegburg, umgeben nur von Wald, Wiesen und Feldern steht ein einziges Haus. Junge Männer in schwarzen Talaren laufen geschäftig durch die Flure. Baustaub bedeckt den Boden. Überall wird gehämmert und gesägt, eine Glocke läutet, die Männer halten inne und beten.

Kurz danach geht es weiter. Neben dem Haus heben Steyler Missionare nur mit Schaufeln die Baugrube für die geplante Krypta aus. Von weitem ist das Grunzen der Schweine und das Gackern der Hühner zu hören.

Der klostereigene Bauernhof stand früher genau an der Stelle, an der sich heute die Mitarbeiter der Missionsprokur um die deutschen Missionare im Ausland kümmern. Direkt hinter dem Klostergelände trifft man nun auf Radfahrer, Jogger und Hundebesitzer, früher bauten dort auf riesigen Feldern Steyler Brüder Kohl und anderes Gemüse an.

Nur ein Geräusch hören die Ordensmänner sowohl gestern wie heute: Das Rattern der elektrischen Straßenbahn, die das Klostergelände mit Bonn und Siegburg verbindet.

Die gibt es nämlich schon seitdem sich die Steyler Missionare in Sankt Augustin niedergelassen haben, einer Stadt, die es ohne sie gar nicht geben würde. Das einst einzige Haus irgendwo im Nirgendwo trug nämlich den Namen des Heiligen Augustinus oder kurz: St. Augustin.

Genau hundert Jahre sind seitdem vergangen. 1913 bezogen die ersten Missionare das neu-errichtete Haus. Aus dem Augustinus-Haus ist ein Gebäudeflügel des Missionspriesterseminars geworden. Statt schwarzen Talaren tragen die Steyler Missionare heute Jeans und Pullover. Aus einem Klosterleben hinter hohen Mauern wurde ein weltoffener, internationaler Ort der Begegnung.

Und: Die einst kleine Niederlassung Sankt Augustin ist heute einer der größten und bedeutendsten der Steyler Missionare in der deutschen Provinz.

Jubiläumsjahr beginnt ab 15. Januar
Am 15. Januar beginnt mit dem Fest des Hl. Arnold Janssen das große Jubiläumsjahr mit vielen kleinen und großen Veranstaltungen. Eine davon ist das, weit über die Grenzen Sankt Augustins bekannte, Augustiner Klosterfest am 25. und 26. Mai. Zu dem beliebten Familienfest, das zuletzt über 15.000 Besucher begeisterte, kann man selbstverständlich auch, wie vor hundert Jahren, mit der Straßenbahn anreisen.

Lesen Sie auch den Flyer mit dem ausführlichen Programm zum Jubiläumsjahr: „100 Jahre St. Augustin“

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