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Mitteilungsarchiv - Zeitung und Kaffee

Mit den Missionaren im Einsatz

5. April 2012

Die Steyler Missionare arbeiten seit 1932 in Indien. Norbert Wolf, Geschäftsführer der Steyler Bank, überzeugte sich elf Tage lang vor Ort, dass die Gewinne der Bank bestens angelegt sind.

Norbert Wolf in Indien 

 

Der englische Schriftsteller Rudyard Kipling hat gesagt „Niemand kommt aus Indien so zurück, wie er hingefahren ist.“ Diesen Satz kann auch Norbert Wolf unterschreiben. Er hat im Februar für elf Tage seinen Schreibtisch in Sankt Augustin verlassen, um im fernen Indien einige Projekte der Steyler Missionare zu erleben, sich selbst einen Eindruck zu verschaffen und vor Ort Kontakte zu knüpfen.

 

Bilder, die das Leben verändern
Der Banker ist sichtlich beeindruckt. Er berichtet von Bildern, die er sein Leben lang nicht vergessen wird: von den glänzenden Augen der Kinder, die im Steyler Hostel in Mulavia leben. 470 Kinder erhalten in diesem Internat eine Schulausbildung, haben ein Dach über dem Kopf und werden jeden Tag verpflegt. Norbert Wolf schildert anschaulich, wie über 400 Kinder in Schuluniform vor ihren Reisschalen auf dem Boden sitzen und erst zu essen anfangen, wenn auch der Letzte seine Mahlzeit erhalten hat. Die ganz selbstverständliche, fröhliche Disziplin hat den Geschäftsführer sichtlich beeindruckt.


Von den über 200 Projekten, die die Steyler Bank unterstützt, hat er sieben persönlich kennengelernt. Er hat 3.000 Reisekilometer zurückgelegt, Hunderte von Händen geschüttelt und vor Ort erlebt, wie sinnvoll die Missionare das Geld einsetzen, das er an seinem Schreibtisch mit einer Unterschrift bewilligt.


Es geht auch anders als bei uns
Wolf hat mit den Missionaren gelebt, hat sich an ein karges, bretthartes Bett nach einer Nacht gewöhnt und hat sogar die Verspätungen der indischen Verkehrsmittel überstanden. Aber die so gewonnene Zeit konnte er zum Nachdenken nutzen. Darüber, dass vieles auch anders funktioniert als im so effizienten, perfektionssüchtigen Europa. Er hat gesehen, wie nachhaltig man wirtschaften kann, wenn man jedes Ding reparieren, instand setzen, erneuern kann. Eine Wegwerfgesellschaft kann Indien sich schon deshalb nicht leisten, weil es dann sein Müllproblem gar nicht mehr in den Griff bekäme.


Norbert Wolf hat 9.000 Kilometer entfernt von seinem Schreibtisch erfahren, dass in Indien nicht nur die Uhren anders gehen, sondern auch Probleme anders gelöst werden. Er hat gesehen, wie man eine Schule unbürokratisch errichten kann und dass man einen Grundstein für eine Kirche legt, auch wenn man die 130.000 Euro für ihren Bau noch nicht hat. Er wird dabei helfen, diese Summe zusammenzutragen.

Kleines Geld – große Wirkung
Der direkte Kontakt zu den Missionaren vor Ort lässt eine viel bessere Kommunikation zu, zwei Mal nach seiner Rückkehr hatte Wolf schon Kontakt zu seinen Partnern in Indien. Er weiß jetzt aus eigener Anschauung, wie sinnvoll die Steyler die Mittel einsetzen, die die Steyler Bank erwirtschaftet und der Mission zur Verfügung stellt. Und dass keine Summe zu klein ist, um Großes zu ermöglichen.

So unterschiedlich die sieben Projekte auch waren, die Wolf besucht hat, vom Hostel zum Studienseminar, von der Schulerweiterung bis zur Missionsstation, er betont, wie wichtig die Bildung für die Menschen ist. Nur Ausbildung und Wissen schaffen Selbstbewusstsein und Teilnahme an der Gesellschaft, Aufstieg und Partizipation.

 


Man kommt verändert zurück
Er erinnert sich rückblickend dankbar an seine vielen menschlichen Begegnungen, seinen Reisebegleiter, den Steyler Missionar Xavier Alangaram, an sein Mittagessen mit Bischof Durairaj SVD in Khandwa und an die Hunderte von Kindern, die ganz begeistert waren, wenn sie ihren Gast aus Deutschland mit Handschlag verabschieden konnten.


Kipling hat Recht: Man kommt verändert aus Indien zurück. Norbert Wolf hat viele Erfahrungen gemacht, die seine tägliche Arbeit bereichern werden, als Banker, als Mensch, als Christ.

 

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