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Mitteilungsarchiv - Zeitung und Kaffee

In welcher Welt wollen wir leben?

22. November 2011

 

Von: Ulrich C. Harz

 

Die Bankenkrise hat sich zu einer veritablen Staats- und Wirtschaftskrise in der Europäischen Union entwickelt. Jetzt sind Visionen gefragt und Personen, die diese nachhaltig umsetzen.


Was sind das für Zeiten? Otto Normalverbraucher geht auf die Straße und demonstriert gegen die Macht der Banken. In Frankfurt und Paris, in London und New York. Was ist los in Deutschland? Die Menschen wenden sich ab vom Aktienmarkt, fürchten um ihre Ersparnisse (Deutschland hat traditionell eine außerordentlich hohe Sparquote), haben Angst vor einer Rezession. Das Vertrauen in die Politik, die richtigen Lösungen zu finden, schwindet. Wird die Banken- und Finanzkrise zu einer Wirtschafts- und Staatskrise? Haben die Banken versagt, die Regierung oder gar das System?

 

Die Banken beherrschen zwar die Titelseiten der Zeitungen, aber so viele Negativschlagzeilen für eine einzige Branche, ist das gerecht? Die Kunden sind verunsichert, fürchten nicht nur um ihre Einlagen, sondern stellen auch das Reden und Handeln „ihrer“ Bank auf den Prüfstand. Noch nie zuvor sind so viele Menschen zu den Ethikbanken in diesem Land gewechselt, die immer noch zu den Exoten zählen, über die viel zu wenig bekannt ist. Das war Grund genug für die Steyler Bank, noch einmal quer durch alle Medien die Wichtigkeit einer Verhaltensethik zu betonen. Ob im Börsenradio, bei Finanzjournalisten, im Fernsehen oder bei YouTube die Steyler fanden Gehör mit ihrem Anliegen. Gerade zum Weltspartag vor wenigen Wochen riefen sie erneut zum Umdenken auf. Denn während dieser Tag im Zeichen des Sparens steht, machen die Politiker an diesem Tag wie an allen anderen weiter Schulden auf Kosten zukünftiger Generationen.

 

Appell für einen Wandel

 

Der Steyler Weltspartags-Appell beinhaltete vier konstruktive Punkte:

  1. Die Bankenkritik im Angesicht drohender Staatsbankrotte fordert zu einem nachhaltigen und radikalen Umdenken der Verantwortlichen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik auf.
  2. Jeder, auch der private Anleger, kann ein Zeichen setzen mit nachhaltigem Sparen und ethischem Investieren.
  3. Nachhaltigkeit sollte als wesentliches Kriterium für eine Geldanlage zum Standard werden.
  4. Sparer sollten ihre bestehenden Geldanlagen auf deren Ethik hin überprüfen lassen. Die Steyler Bank bietet dazu beispielsweise einen kostenfreien Ethik-Check an.
Profiteure der Krise

 

Gerade der erste Punkt des Appells, der ein Umdenken der Akteure fordert, hat es in sich. Dass ethische Grundsätze im Bankengeschäft absolut notwendig sind, bewies in diesem Herbst ein BBC-Interview mit dem Londoner Trader Alessio Rastani. Den BBC-Journalisten stand der Mund offen, als Rastani erklärte, wie man mit der Krise Profite macht, wie sich Banker eine Verschärfung der Rezession wünschen würden und dass man in jeder Situation nur an seine Vorteile zu denken habe. Das Statement gipfelte in dem Satz, diese Welt werde nicht von Regierungen regiert, sondern von Goldman Sachs (der führenden amerikanischen Investmentbank). Das Interview löste weltweit Empörung über die selbstherrliche Macht der Banken aus.

 

Die Steyler Bank stellte daraufhin die Frage, die der Ursprung ethischer Überlegungen sein kann: In was für einer Welt wollen wir leben? „Wollen wir in einer Welt leben, die von der Wall Street gelenkt wird, in der Lüge und Betrug zum Instrumentarium gehören, in der allein Profit und Shareholdervalue zählen?“

 

Rote Karte dem Raubtierkapitalismus

 

Wollen wir in einer Welt leben, in der Haben alles und Sein nichts ist? Mancher Hedge-Fonds-Manager, mancher Investment-Banker würde diese Frage mit Ja beantworten, die Steyler Bank aber antwortet mit einem unmissverständlichen „Nein“.

 

Nein vor allem deshalb, weil diese Bank nicht Aktionären gehört, sondern 10.000 Missionaren, die in 70 Ländern der Welt mit den Ärmsten der Armen leben und täglich daran arbeiten, diese Welt angemessen zu ‘fair-bessern‘. Denn der Wert eines Menschen misst sich nicht an seinem Einkommen.

 

Die Steyler Bank, die seit 1964 zu den ersten Ethikbanken gehört, hat sich niemals für einen Raubtierkapitalismus vereinnahmen lassen. Als christliche Ordensbank gibt sie den Menschen, die ihr vertrauen, Orien­tierung und Verlässlichkeit. Die Steyler Bank wird in diesen Zeiten als klare Alternative zum Banking à la Wall Street wahrgenommen, weil sie ihre Kunden nicht mit Boni, Junk Bonds und Derivaten um ihr gutes Geld bringt.

 

Werben für ein neues Denken

 

Wer so standhaft beim „Nein“ zu einer materialistisch ausgerichteten Welt bleibt, verdient sich den Respekt der Kunden, aber auch das Interesse der Öffentlichkeit. Und so ist die Nachfrage nach Interviews und Vorträgen der Steyler Bank in den letzten Monaten sprunghaft gestiegen.

 

Für Menschen, die nach Orientierung suchen, hat der Geschäftsführer der Steyler Bank, Norbert Wolf, einen probaten Rat zur Hand: „Jeder und jede Einzelne kann ein politisches Zeichen setzen, wenn er bei seiner Geldanlage auf ethisch korrekte Investments achtet. Fordern Sie von Ihrem Bank- oder Finanzberater eine Beratung zum nachhaltigen Investment. Fragen Sie, was Ihre Bank mit Ihrem Geld macht und wenn Sie mit den Antworten nicht zufrieden sind, wechseln Sie die Bank.“ Denn es gibt Alternativen. Die Steyler Bank ist eine.

 

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