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Mitteilungsarchiv - Zeitung und Kaffee

Eine Erfindung, die das Leben verändert

24. Juni 2014

Im Interview mit Martin Aufmuth wollten wir wissen, wie die Brille sein Leben verändert hat und was er mit seiner Motivation noch erreichen will.

Martin Aufmuth, Erfinder der 1-Dollar-Brille

Klare Fragen, kluge Antworten:

Herr Aufmuth, eine Frage an den Erfinder. Wie hat die 1-Dollar-Brille Ihr Leben verändert?


Martin Aufmuth: Die Brille hat mein Leben komplett verändert, da ich – zur Zeit noch nebenberuflich – hier einen Vollzeitjob durchführe, täglich große Mengen an E-Mails und Telefonaten bearbeite, etwa 35 ehrenamtliche Mitarbeite koordiniere, bei dem Versuch, eine internationale Organisation aufzubauen. Die explodiert seit einem halben Jahr förmlich. Da bleibt auch das Privatleben nicht unberührt.

Wie werden die Existenzgründungen, also die mobilen Werkstätten finanziert? Sind die 2.500 € Eigenkapital oder Spendenmittel?

Martin Aufmuth: Sowohl die Werkstätten bzw. Biegemaschinen als auch die Ausbildungskosten der Ein-Dollar-Brille-Optiker werden aus Spendengeldern finanziert. Die Biegemaschinen werden den Optikern dann als zinsloses Darlehen zur Verfügung gestellt. Das Geld für den Nachkauf von Material, also Draht, Schrumpfschlauch, Gläser müssen die Optiker dann aus ihrem Verkaufserlös selbst bezahlen.

Wie wollen Sie die Präsenz der Ein-Dollar-Brille erhöhen, wohin bewegt sich der Verein?

Martin Aufmuth: In den Ländern, wo wir schon präsent sind, wollen wir die vorhandenen Strukturen weiter ausbauen, so dass jedes Projekt in stabilem Zustand weiterlaufen kann. Darüber hinaus wollen wir weitere Standorte aufbauen. Das bedeutet einen extrem hohen Arbeitsaufwand, es müssen Absprachen mit der Regierung getroffen werden, ehe das Grundgerüst aufgebaut werden kann.

Wie sieht die Ausbildung der Ein-Dollar-Brille-Optiker aus?

Martin Aufmuth: Die Ausbildung verlangt sehr viel Eigeninitiative und eine gute Vorbereitung. Wir bieten von Zeit zu Zeit Tagesseminare an, auf denen die Herstellung der Brillen veranschaulicht wird. Das Lehrmaterial steht auf der Homepage kostenlos zum Runterladen. Aber der Optiker in spe muss eigenständig viel üben.

Die Ergebnisse werden zur Kontrolle an uns eingeschickt, denn wir können uns handwerkliche Probleme vor Ort nicht erlauben. Man muss aber kein europäischer Optikermeister sein, ich bin ja selbst keiner, sondern Lehrer.


Zum Bericht über über die 1-Dollar-Brille

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