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Neuer Papst | Petersdom
14. März 2013

Der neue Papst Franziskus I. ist nicht nur der erste  Papst aus Lateinamerika, er ist auch seit 167 Jahren der erste Ordensmann, der in den Apostolischen Palast zieht. So ist es nicht nur sein Name, der auf Veränderungen in der Katholischen Kirche hoffen lässt.

„Schon mehr als einmal hat Gott seine Propheten geschickt, vielleicht ist es jetzt wieder an der Zeit“, so Generalsuperior Pater Heinz Kulüke zum Entscheid des Konklaves. „Grundsätzlich freuen sich, so glaube ich, alle Steyler Missionare über einen Papst aus Südamerika. Wenn sein Name Programm ist, dann gehen wir vielleicht in die Richtung, die wir uns schon lange wünschen – Nah am Evangelium und nah an den Menschen.“

„Gerade die positive Entwicklung Südamerikas ist durch die letzten beiden Päpste ziemlich ins Stocken geraten, die könnte nun wieder in Bewegung kommen“, weiß Pater Heinz Schneider, Vize-Provinzial der Steyler Missionare in Deutschland. Er war selbst lange Jahre in Argentinien und hat dort auch die Arbeit der Jesuiten erlebt: „Gerade die Jesuiten sind bekannt dafür, dass sie mutig gegen Missstände auch innerhalb der Kirche vorgehen – So könnte nun auch eine Kurienreform in greifbare Nähe rücken.“

Nicht nur, dass mit Jorge Mario Bergoglio der erste Jesuit, sondern auch nach langer Zeit überhaupt ein Ordensmann zum Papst gewählt wird, hält Pater Schneider für ein gutes Zeichen: „Das besondere an Ordensleuten ist ja vor allen Dingen, dass sie in Gemeinschaften leben und ihre Arbeit von dem Miteinander mit anderen Menschen geprägt ist – Sie sind einfach näher an den Menschen.“

Aber auch die Erfahrungen im Orden der Jesuiten selbst, werden die Arbeit von Papst Franziskus beeinflussen, vermutet Schneider: „Gerade die Jesuiten erkennen und nutzen die Stärken ihrer Mitbrüder. Deshalb wird auch der neue Papst keine Alleingänge unternehmen, sondern sich Menschen an die Seite holen, die ihn mit ihrem Können unterstützen.“

Also wird aus der römischen Kurie nun eine Jesuitische? „Nein“, schmunzelt Schneider „das wird bestimmt nicht passieren, aber es wird auf jeden Fall eine eigene Linie zu sehen sein.“

 

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Interview

Bruder Victor Hirch, Buenos Aires

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Der Steyler Missionar Victor Hirch hat in Buenos Aires mit dem damaligen Erzbischof Jorge Borgoglio zusammen gearbeitet.

Seine Einschätzung zum neuen Papst.