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Mitteilungsarchiv - Zeitung und Kaffee

Da hört man den Baum wachsen

28. Juni 2011

Unter den geschlossenen Fonds ist der Kiri-Fonds ein Exot: schnell wachsendes Edelholz sorgt nach nur 12 Jahren für eine bemerkenswerte Rendite und reduziert den CO2- Ausstoß.

Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist“ könnte das Motto des Kiri-Fond sein, der von dem jungen Start-up WeGrow aufgelegt worden ist. WeGrow ist ein Gründung aus der Universität Bonn heraus, wo die Gesellschafter Peter Maximilian Diessenbacher und Allin Beatrice Gasparian ihre Studien abgeschlossen haben und sofort ins kalte Wasser des freien Unternehmertums gesprungen sind. Ihr Geschäftsmodell ist einfach, liegt im Trend und hat einen hohen Sympathiewert. Grundlage für alles ist der japanische Kiribaum, das Exemplar im Botanischen Garten der Uni Bonn gab die Idee zum Unternehmen. Zunächst züchtete der Agraringenieur Diessenbacher eine Kiri-Art mit Namen NordMax21, die im mitteleuropäischen Klima gedeiht, extrem schnell wächst und sehr gerade nach oben strebt, was für die Holzgewinnung wichtig ist. Das Edelholz verbindet geringes Gewicht mit sehr hoher Festigkeit und ist z.B. im anspruchsvollen Bootsbau äußert begehrt.

Der Sachwert Holz wächst ganz natürlich.
Der Kiribaum wächst etwa zwei Meter pro Jahr und erreicht nach 16 Jahren einen Stammdurchmesser von 70 Zentimetern, das Holzvolumen entspricht dann einer Eiche mit 120 Jahren Wachstum. Die Idee der zwei Fonds-Initiatoren ist der plantagenmäßige Anbau auf freien Grundstücken, was erst seit zwei Jahren juristisch möglich ist. Vorher durften Bäume nur im Wald wachsen, Plantagenwirtschaft kannte man vornehmlich aus den Tropen. Jetzt ist es möglich, einen nachwachsenden Rohstoff mit hoher Rendite anzubauen, den Nutzungsdruck aus den Tropenholzplantagen zu nehmen und gleichzeitig den CO2-Ausstoß zu neutralisieren. Etwa 300 Tonnen CO2 werden pro Hektar langfristig gebunden. Die besonderen Eigenschaften machen Kiriholz, heute noch ein Exot in Deutschland, ausgesprochen interessant für Möbelbau, Raumgestaltung, Bootsdesign und Instumentenbau. Die Designkette Habitat hat gerade die ersten Möbel aus Kiriholz ins Programm aufgenommen.

Edel sei das Holz, hilfreich und gut.
Der schnellste Edelholzbaum der Welt gewinnt auch schnell die Sympathien der Anleger. Ein hochwertiger nachwachsender Rohstoff, die Reduzierung des CO2 Rohstoffs, die Aufforstung agrarischer Flächen, der Fonds passt in die politische Landschaft. Besonders erfolgreich ist das Angebot „100 Bäume für Ihr Kind“. Es basiert auf der japanischen Tradition, für ein Neugeborenes einen Baum zu pflanzen. Ist das Kind erwachsen, hat man das Grundmaterial für Möbel und Gebrauchsartikel. Aktuell werden Großeltern angesprochen, für 7.500.- Euro 100 Kiribäume zu sponsern und 12 Jahre später aus dem Verkauf 16.800.- Euro zu erzielen. Das Wachsen der Bäume kann man auf der Plantage über den Zeitraum beobachten. Die Geschenkurkunde für die Kinder wird passender weise in einer echten Kiriholzkiste überreicht.

Der geschlossene Fonds ist auf 5.000.000 Euro angelegt und schon jetzt zur Hälfte gezeichnet, der erwartete Gesamtmittelrückfluss ist auf 224% prognostiziert.

Zwei junge Köpfe – eine frische Idee
Die beiden Gründer haben die Erkenntnisse ihres Studiums in ein faszinierendes Geschäftsmodell transformiert und werben und wirken ebenso sympathisch für ihr Produkt wie kenntnisreich für ihr Konzept. Nicht umsonst wurden sie beim Neuen Unternehmertum Rheinland unter 260 Geschäftsideen zu den Top Ten Favoriten gewählt und werden seitdem aktiv unterstützt. Sie haben einen Investor für die Anschubfinanzierung gewonnen und die Anleger Mitte Juni zu einem Kiri-Picknick auf die Plantage nach Bonn eingeladen. Dort wurde die Pflanzung präsentiert, ein großer Kiri-Baum bestaunt und die Anlegergemeinsamkeit gepflegt.

Da Edelhölzer auf dem Weltmarkt gerade durch China besonders nachgefragt werden, wird die Rechnung in 12 Jahren wohl aufgehen. Die Sachwerte sind vor der Inflation geschützt, gegen Feuer und Sturm versichert, allein Krankheiten und Schädlinge gehören zu den unkalkulierbaren Risiken. Summa summarum eine ideale Anlage für ein gutes Gewissen und eine sehr gute Rendite.

Der Kiri-Fonds in Kürze

  • Fondsgesellschaft: KiriFonds Deutschland GmbH & Co. KG
  • Investitionsgegenstand: ca. 120 ha Kiribaum Plantagen in Deutschland (in Wismar, Mannheim, Bonn, Duisburg)
  • Mindestzeichnung: Euro 5.000.- zzgl. 5% Agio
  • Fondsvolumen: Euro 5.000.000.-
  • Fondslaufzeit: 12 Jahre
  • Erwarteter Gesamtmittelrückfluss: 224%

Beim Kiri-Fonds handelt es sich um einen so genannten geschlossenen Fonds, der - wie alle geschlossenen Fonds - Risiken birgt und deshalb nicht für jedes Depot und jeden Anleger geeignet ist. Sie sollten sich in jedem Fall vorher beraten lassen.

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