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Ratgeber in Gelddingen

Finanz-Ratgeber

Seit Juli 2010 steht Norbert Wolf, Geschäftsführer der Steyler Bank, als kompetenter Ratgeber in der stadtgottes in allen Finanzfragen zur Verfügung.

Monat für Monat beantwortet er in der Familienzeitschrift der Steyler Missionare Leserfragen. Er gibt Tipps und wichtige Informationen aus dem Bereich "Geld und Finanzen". 

stadtgottes Kolumne 2015/2016

Schon seit vielen Jahren nutze ich bei Ihrem Institut das Angebot, die Hälfte meiner Guthabenzinsen zu spenden. Während ich 2008 auf diesem Weg noch mehr als 75 Euro gespendet habe, waren es zuletzt nicht einmal mehr 7 Euro, die für arme Menschen übrig blieben. Dabei lege ich seit jeher immer die gleiche Summe als Festgeld an. Lohnt sich das überhaupt noch?

 

Sie haben das ganz richtig auf den Punkt gebracht: Die niedrigen Zinsen machen nicht nur Sparern zu schaffen, sondern beeinträchtigen auch solidarische Sparmodelle. Die Idee der Zinsspende ist, dass Sparer, die mit ihren Ersparnissen erwirtschafteten Zinsen nicht für sich verwenden, sondern damit auf einfache Weise Hilfsprojekte unterstützen. Ein kleines Kreuz bei der Kontoeröffnung genügt, und ein Teil der Zinserträge kommt armen Menschen zugute. Das Geld fließt also zum Beispiel in Schulen und Gesundheitsstationen in ärmeren Länder.

 

Doch mit dem Rückgang der Zinsen auf Sparguthaben schrumpfen leider auch die Hilfsbeiträge. Diese Entwicklung ist zwar sehr bedauernswert, aber natürlich gibt es auch heute noch viele Möglichkeiten, Gutes zu tun. Sie müssen Ihren Spendenbeitrag nicht zwangsläufig an den Zinsertrag koppeln, sondern können stattdessen eine bestimmte Summe festlegen, die von Ihrem Guthaben gespendet werden soll. Das könnten zum Beispiel die 75 Euro sein, die Sie in vergangenen Jahren für soziale Zwecke gegeben haben.

 

Die Zinsspende war über viele Jahrzehnte ein toller Service für Menschen guten Willens. Nun sind die Anhänger des solidarischen Sparens gefragt, neue Modelle zu finden, die genauso komfortabel und wirksam sind. Mein eigenes Institut ist bereits dabei, solche Angebote zu entwickeln. Wie diese aussehen, wird die nahe Zukunft zeigen. Besonders vielversprechend erscheint mir persönlich die Entwicklung von Bankprodukten mit einem hohen Servicewert, bei denen ein Teil der Gebühren automatisch gespendet wird. 


stadtgottes Kolumne 2014

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Die stadtgottes
 
Die stadtgottes ist die älteste katholische Monatszeitschrift Deutschlands. Sie wurde 1878 vom Steyler Ordensstifter, dem heiligen Arnold Janssen, als Zeitschrift für die ganze Familie gegründet.

Die Zeitschrift wirft einen anderen Blick auf soziale, politische und ökologische Themen, die uns täglich beschäftigen.

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